Der Klimawandel und steigende Energiepreise rücken den schnellen Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs heute immer stärker in den Fokus. Themen wie die Verbesserung der Servicequalität, der Netzabdeckung und Erreichbarkeit stehen bei vielen ÖPNV-Unternehmen auf der Tagesordnung. Mit PTV Lines hat die PTV Group ein neues Tool auf den Markt gebracht, dass die Angebotsplanung im ÖPNV digitalisiert und vereinfacht.

„Der öffentliche Nahverkehr steht heute vor zahlreichen Herausforderungen. Um die Auswirkungen von Änderungen auf das ÖPNV-Angebot abschätzen zu können, benötigen Betreibende schnelle Ergebnisse“, weiß Farnaz Tepper, Produktmanagerin für PTV Lines. „Heute noch werden Angebotsplanungen häufig mit Stift und Papier oder Excel-Anwendungen gemacht. Dass dies nicht mehr zeitgemäß ist, hat sich spätestens während der Coronapandemie gezeigt, als Fahrpläne und Verbindungen ständig an die sich verändernden Bedingungen angepasst werden mussten. Planer*innen müssen heute prompt auf Ereignisse, ständig neue Regelungen und mangelndes Personal reagieren können, um qualitativ hochwertiges Angebot anbieten zu können. Das ist mit den alten Methoden kaum möglich.”

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Mit dem modernden webbasierten Tool PTV Lines lassen sich neue und bestehende ÖV-Angebote einfach und schnell gestalten und optimieren, ohne dass dafür tiefe Kenntnisse einer komplexen Verkehrsplanungssoftware nötig sind. So können Planer*innen ihre Ideen rasch durchspielen und unmittelbar nachvollziehen, wie sich Änderungen des Netzes und der Fahrpläne auf das ÖPNV-Angebot auswirken

Angenommen, es steht eine Großveranstaltung an oder auf einer Buslinie ist eine Baustelle geplant, lässt sich diese mit Hilfe des neuen Webtools mühelos umleiten. Soll in den Schulferien die Taktung des Linienverkehrs verringert werden, kann das Angebot mit wenigen Klicks angepasst und die Betriebskosten bereitgestellt werden.

„Mit PTV Lines können Planner*innen unkompliziert mehrere, alternative Szenarien erstellen, diese bewerten und somit belastbare Entscheidungen treffen “, so Farnaz Tepper. „Haltestellen, Linienrouten und Fahrpläne lassen sich intuitiv erstellen und Ideen können einfach visualisiert werden. Das wird im Austausch mit verschiedenen Interessensgruppen immer wichtiger.  Ergebnisse können einfach per Link geteilt und Entscheidungsträgern, Betreibern oder einem öffentlichen Publikum interaktiv gezeigt werden. Ein weiterer Vorteil des digitalisierten Planungsprozesses ist es, dass Fehler reduziert werden und die Zusammenarbeit zwischen Teams verbessert wird.”

Dies wird vor allem dann interessant, wenn PTV Lines als Ausgangspunkt in der frühen Phase der Angebotsplanung verwendet wird und die Ergebnisse vom nächsten Team in einem anderen Tool wie zum Beispiel PTV Visum genutzt werden. Etwa für eine tiefergehende Analyse oder in den weiteren Planungsschritten.

„PTV Lines basiert wie PTV Visum auf hochentwickelten Algorithmen, ist aber ohne umfangreiche Schulung anwendbar“, ergänzt Farnaz Tepper. „Wir erweitern den Funktionsumfang kontinuierlich. In diesem Jahr stehen unter anderem noch Funktionen wie Erreichbarkeits- oder Nachfrageanalysen auf dem Entwicklungsplan.“

 

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PTV Lines erleichtert die Zusammenarbeit, reduziert Übertragungsfehler und fördert Kreativität und Produktivität im Planungsprozess.

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