Tourismus, Gastronomie, Einzelhandel – die Coronakrise hat viele Bereiche hart getroffen. Der belgische Lebensmittelgroßhändler Seru Resto Service ist da keine Ausnahme. In normalen Zeiten liefert das Unternehmen eine Vielzahl von Produkten, von frisch bis tiefgekühlt, an Restaurants, Brasserien und Hotels in ganz Flandern. Durch die völlige Lähmung des Gaststättengewerbes im COVID-19-Lockdown sind die Einnahmen um 90 % zurückgegangen. Doch dann hat das Unternehmen mit einem Lieferdienst direkt an die Endkund*innen das Ruder herumgerissen.

Zusammen mit den Lebensmittelgroßhändlern Delva und Vlaemynck hat Seru aus der Not eine Tugend gemacht. „Der Fleischgroßhändler Delva hatte schon seit einiger Zeit die Idee, einen Webshop aufzubauen. Ohne den regulären Umsatz war die Entscheidung dafür sofort gefallen“, erklärt Mattijs Seru, Manager bei Seru Resto Services.

Der Online-Shop war schnell eingerichtet. Die ersten Lieferungen gingen an Kund*innen in der Umgebung der Küstenstadt Veurne. Seru ist verantwortlich für das Angebot an Getränken, Milchprodukten, Tiefkühl- und Trockennahrung, wie Pasta, Reis und Schokolade. Darüber hinaus kümmert sich sein Unternehmen um die Distribution. „Bestellungen, die heute vor 19.00 Uhr aufgegeben werden, werden morgen Nachmittag ausgeliefert. Ich mache jede Nacht die Routenplanung für unsere beiden Lastwagen“, sagt er.

Routenplanung in 30 Minuten

In den ersten Tagen nach dem Start des Lieferdienstes war die Planung der Lieferwege auch kein großes Problem. Es gab 20 oder 30 Bestellungen pro Tag, die manuelle Planung der Routen war ein Kinderspiel. Aber die Bestellungen nahmen schnell zu. „Plötzlich hatten wir 112 Bestellungen zu planen und ich brauchte nachts zwei bis drei Stunden, um die Route festzulegen“, erzählt der Manager. „Dazu kam, dass wir auch in kleinere Straßen liefern mussten, die wir selbst nicht kannten.“

PTV Route Optimizer

Um dies zu bewältigen, testete Seru mehrere Online-Routenplaner. Ohne Erfolg. „Einige Straßen wurden von der Software überhaupt nicht erkannt. Und wenn sie erkannt wurden, lagen sie oft ganz woanders, in den USA zum Beispiel.“ Doch dann stieß er auf die Cloud-Version der Routenplanungssoftware PTV Route Optimizer, die seine Arbeit schnell erleichterte. Jetzt kann er die Excel-Datei mit den einzelnen Bestellungen problemlos in die Cloud-Software importieren. Dazu sind nur wenige Änderungen erforderlich. Der gesamte Routenplanungsprozess dauert nun gerade mal 30 Minuten.

Ohne Umwege

„Wir müssen den Planungsvorschlag aus dem PTV-System nur ein bisschen anpassen. Dann schließen wir die Routenplanung ab und drucken die Routen aus“, erklärt Seru, „Wir können Namen und Quittungsnummern in die Routenplanung aufnehmen und damit die Lieferungen ganz einfach in die richtige Reihenfolge bringen. Parktisch ist auch, dass sich die Waren aller drei beteiligten Großhändler besser bündeln lassen und die Lkws so gleich in der richtigen Reihenfolge beladen werden.“

Die Planung habe sich stark verbessert, stellt der Manager fest. Das zeige sich auch daran, dass die Fahrer*innen jetzt weniger Kilometer unterwegs sind. „Davor mussten sie oft umdrehen oder einen Umweg machen, weil eine Kundin oder ein Kunde vergessen wurde. Das passiert nicht mehr. Und weil die Planung jetzt weniger Zeit in Anspruch nimmt, kann ich mich darauf konzentrieren, das Unternehmen auf die Zeit nach Corona vorzubereiten.“

Lieferungen optimieren

Das richtige Tool zur Routenplanung spart Ihnen Zeit und Geld. Die Cloud-Version von PTV Route Optimizer ist leicht zugänglich und einfach zu nutzen.

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