Seit Beginn der Coronakrise steigt der Umsatz von Online-Shops enorm, die Menschen lassen sich noch mehr nach Hause liefern. Was bedeutet das für die Logistik im E-Commerce?

Der Dezember ist generell, auch ohne Corona, eine arbeitsreiche Zeit, die das Äußerste von Logistikdienstleister*innen und Paketdiensten abverlangt.

Für die Lieferlogistik heißt es deshalb: Schon bevor die Online-Bestellungen zunehmen, alle Parameter und Einschränkungen in die Planung mit aufnehmen. Und intelligente Software-Tools nutzen, um verschiedene Szenarien zu analysieren und potenzielle Engpässe vorherzusagen.

Warum die E-Commerce-Logistik im Jahr 2020 zusätzlich boomt

Online shopping in December

Shopping macht in diesem Jahr viel weniger Spaß. Besonders jetzt wo in vielen Ländern die zweite COVID-Welle in vollem Gange ist.  Man fühlt sich irgendwie unwohl, im Geschäft mit Gesichtsmaske neue Schuhe oder eine Hose anzuprobieren. So bleiben viele Menschen einfach daheim und kaufen online ein. Viele Waren, die sonst typischerweise im Geschäft gekauft würden, gehen über die virtuelle Ladentheke.

So steigen die Umsätze im E-Commerce. In den Niederlanden gaben Verbraucher*innen im zweiten Quartal 2020 über 50 Prozent mehr in Online-Shops aus, als im gleichen Zeitraum 2019. Während der ersten Welle der Pandemie, im März/ April, meldeten Online-Händler Verkaufszahlen wie am Black Friday oder anderen Shoppingevents. Und wenn sich das Verkaufsvolumen vervielfacht – dann vervielfacht sich auch die Zahl der Lieferungen.

In der aktuellen zweiten Welle ist eine ähnliche Tendenz erkennbar. Zudem steht nun tatsächlich die Shopping-Hochsaison mit Events wie dem Black Friday oder Cyber Monday und dem ganzen Weihnachtsgeschäft vor der Tür.

Die Auswirkungen auf die E-Commerce Logistik sind absehbar.

Mit einem klaren Plan starten

Selbst in einem „normalen“ Dezember ist es eine Herausforderung, alle Waren, die die Verbraucher*innen online bestellen, pünktlich zu liefern. Wie wird das also diesen Dezember gelingen, wenn die Bestellungen steigen?

Dass diese Frage nicht trivial ist, zeigt ein Beispiel aus den Niederlanden: Dort musst eine Supermarktkette Mitte Oktober ihren Online-Shop wegen des großen Bestellvolumens vorübergehend schießen. Trotz einer kurzfristigen Erweiterung der Kapazitäten, konnte die Lieferkette, die Nachfrage und den Druck auf die E-Commerc-Logistik nicht bewältigen.

Trucks and e-commerce logistics

Eines ist sicher: Die Logistikdienstleister*innen  müssen jeden verfügbaren Platz im Lkw und jeden Slot in ihrem Zeitplan nutzen müssen, um die Erwartungen der Verbraucher*innen nach schnellen reibungslosen Lieferungen erfüllen zu können.

Um das zu erreichen, können sich Logistikunternehmen nicht nur auf das Wissen und die Erfahrung ihrer Transportplaner*innen verlassen. Intelligente Tools sind entscheidend, um alle Transportaufträge zu planen und auszuführen.

Ein geeigneter Prozess für die Spitzenzeit Dezember hat viel mit Skalierbarkeit zu tun. Planner*innen ohne geeignetes Tourenplanungssystem, sind nicht in der Lage zu skalieren. Die manuelle Planung von einer solchen Masse an zusätzlichen Transportaufträgen nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch.

Das ist mit einem Tourenplanungssystem anders. Die Anzahl der Transportaufträge spielt keine Rolle – das System liefert innerhalb von Sekunden einen optimalen Planvorschlag. Infolgedessen haben Planer*innen mehr Zeit, um die Planung zu optimieren und freie Plätze in den Lastwagen auszufüllen.

The logistics of e-commerce

Alle Einschränkungen berücksichtigen

Die Nutzung einer Tourenplanungssoftware hat für die E-Commerce-Logistik einen weiteren Vorteil. Planer*innen müssen sich nicht mehr um Einschränkungen wie Lieferzeiten, Zeitfenster, Umweltschutzzonen oder andere Parameter kümmern. Sie geben diese am besten schon vor Dezember in das System ein. Die Algorithmen stellen dann sicher, dass alle Einschränkungen berücksichtigt werden.

Die Planer*innen müssen nur prüfen, welche Einschränkungen außer Kraft gesetzt werden können, um zusätzliche Transportkapazität freizusetzen

 

Unternehmen die bereits mit einer Tourenplanungssoftware arbeiten sollten jetzt die Zeit nutzen, um Szenarien für die Shopping-Hochsaison vor Weihnachten zu berechnen? Wie hoch ist das Bestellvolumen im Dezember in den vergangenen Jahren angestiegen?  Diese sollten dann zu den bisherigen diesjährigen Bestellgrößen addiert und vom System berechnet werden. So wissen Unternehmen schnell, wie viele Transportkapazität sie benötigen und wo Engpässe zu erwarten sind.

Wie gut sind Sie vorbereitet?

Nutzen Sie Software zur Tourenplanung, um Ihre Zustelldienste zu verbessern

Über:

Fragen aus dem Markt in konkrete Lösungen und Erfolgsgeschichten zu übersetzen, das ist die Botschaft, die Arshaad vermitteln will. Die Welt entwickelt sich, Lösungen müssen sich mit ihr entwickeln, genau wie die Welt. Software für die Mobilität von morgen. #keep.moving

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