Viele Länder beginnen langsam, die strengen Lockdown-Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zu lockern. Dazu gehört unter anderem, dass – so wie in Deutschland seit Anfang Mai – die Schulen schrittweise wieder eröffnen. Dies macht neue Hygiene- und Social-Distancing-Regelungen im Schulbetrieb unerlässlich, um Schüler*innen und Lehrer*innen vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Eine große Herausforderung –auch für Unternehmen, die jeden Tag  dafür sorgen, das Schulbusse weltweit Millionen von Schüler*innen befördern.

Unabhängig davon, ob Schulbusnetze von lokalen Behörden oder von den Schulen selbst betrieben werden, müssen diese innerhalb kürzester Zeit auf die neue Situation angepasst werden. Dabei stellen sich zahlreiche Fragen. Wie kann der nötige Mindestabstand im Schulbus gewährleistet werden? Wie schützt man Fahrer*innen? Wie sieht die Desinfektion der Busse nach jedem Einsatz aus? Und: Können alle Schüler*innen nach den neuen Vorschriften transportiert werden, ohne dass dem Unternehmen enorme Kosten entstehen?

Abstand halten in Schulbussen

school bus systems after the coronavirus pandemic

Um sich so schnell wie möglich an die neue Situation anzupassen, sollten Schulbusbetriebe zunächst die verfügbaren Ressourcen definieren und mobilisieren. Also die Anzahl der Schulbusse sowie der Fahrer*innen und Betreuer*innen, die erforderlich sind, um die neuen Vorschriften umzusetzen.

Die verfügbare Fahrzeugflotte kann derart kurzfristig wahrscheinlich nicht wesentlich erweitert werden. So ist es zum Beispiel kaum denkbar, dass Verkehrsbehörden in der aktuellen Lage zusätzliche Fahrzeuge verleihen können. Schließlich sind sie ebenfalls zu Social-Distancing-Maßnahmen verpflichtet.

Um das Schulbussystem erfolgreich zu reorganisieren, sollte zudem schon vor der Umsetzung eine intensive Kommunikation mit den lokalen Behörden stattfinden, damit alle Vorschriften erfüllt werden.

Allerdings reicht es für die erfolgreiche Wiederaufnahme des Schulbusbetriebs nicht aus, einfach nur die Vorschriften umzusetzen. Da mit der bisherigen Anzahl an Schulbussen nun nur noch eine kleinere Anzahl an Schüler*innen befördert werden kann, muss es zusätzliche Fahrten zu anderen Zeiten geben.

Dies kann verschiedene Folgen haben. Kommen Schüler*innen zu früh an der Schule an, besteht die Gefahr, dass sie sich vor dem Gebäude in Grüppchen versammeln und keinen Abstand halten. Dagegen kommen diejenigen, die in der zweiten oder dritten Fahrt befördert werden, zu spät zu Unterricht.

Das Bussystem anpassen

Daher ist in dieser außergewöhnlichen und komplexen Situation eine ausgefeilte Routenplanung unerlässlich. Ein zeitaufwändiger Prozess für diejenigen, die das Ganze planen müssen: Dazu gehört auch, mehrerer Verkehrsszenarien zu testen, um fundierte und zuverlässige Entscheidungen treffen zu können.

Der Einsatz fortschrittlicher Software zur Routenoptimierung spart in der Analyse- und Implementierungsphase viel Zeit, was den Prozess beschleunigt. Die Software kann verschiedene Faktoren gleichzeitig berücksichtigen:

  • Art der Fahrzeuge
  • Merkmale der Fahrgäste: Alter, besondere Mobilitätsbedürfnisse, Bedarf an erwachsenen Begleitpersonen
  • Zeit, die im Schulbus verbracht wird, und weitere Faktoren wie etwa Umwege
Route planning form school bus networks

Zuverlässig:  Software zur Routenoptimierung

Eine Software zur Routenoptimierung sollte zuverlässig sein und verschiedene Parameter berücksichtigen. Einstellungsmöglichkeiten, Ein- und Ausgabe müssen einfach und flexibel zu handhaben sein. Wichtig für die Zuverlässigkeit sind zudem professionellen Kartendaten, eine hochpräzise Geokodierungsfunktion für Zwischenstopps und Haus-zu-Haus-Services sowie sektorspezifische Optimierungsmethoden.

Der PTV Route Optimizer ist seit Jahren ein effektives Werkzeug für viele Verkehrsunternehmen. Der Mehrwert der Software liegt darin, dass Leistungskennzahlen auf verschiedenen Ebenen bewertet werden können: die Routen sowie deren Timing, die Zeit für den Echtzeitbetrieb, Fahrzeit, Kosten für Kraftstoffverbrauch und Fahrzeugwartung etc.

Die PTV Group bietet kostenlose Testversionen des PTV Route Optimizers  für Verkehrsunternehmen an, die ihre Systeme in der aktuellen Situation anpassen müssen.

Bereiten Sie einen sicheren Schulbusbetrieb vor

Verbessern Sie den Schulbusbetrieb mit dem PTV Route Optimiser, um eine sichere Rückkehr in den Schulbetrieb und gleichzeitig die Kosten im Rahmen zu halten.

Über:

Jean-Baptistes Fachgebiete umfassen die Modellierung und Simulation im Bereich der Mobilität, Lösungen für die Verkehrsregulierung und Routenoptimierung verschiedener Art. Es ist diese Leidenschaft, die ihn motiviert, nach intelligenten Mobilitätslösungen zu suchen.

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